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Schlagwort-Archive: Zeitreise

Praktikantenblog 8.01.2015 – 25.01.2015

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Präsentiertisch

Präsentiertisch

Da sich meine Zeit in der Bücherei in Rheinbach dem Ende zuneigt möchte ich einige der Erfahrungen die ich erlebt habe nun hier teilen.

Ich habe in meiner Zeit hier in der Bücherei einerseits die „normalen“, anfallenden Arbeiten an der Ausleih- und Rückgabetheke sowie das Einordnen von Büchern zurück in die Regale gelernt und auch selber ausgeübt.

Des Weiteren habe ich auch beim Einbinden von Büchern oder Brettspielen über die Schulter geschaut und selber mitgemacht. Auch die Katalogisierung von neuen Büchern wurde mir erklärt und ich habe diese teilweise auch selbst ausgeführt.

Selbstgestaltet  habe ich unter Mithilfe der Büchereileitung auch das neue Zeitschriftenangebot geordnet sowie die Deckblätter kopiert und diese zur besseren Übersicht für die Kunden auf die Deckfläche der Zeitschriftenkisten geklebt.

Ein paar mal sind auch Kunden auf mich zugekommen und haben mich um Hilfe bei Problemen wie „Wo finde ich dieses Buch ?“ etc. gebeten. Diese Kunden zu beraten stellte sich als einfacher heraus als ich dachte,da das Programm zur  internen Recherche sehr gut und einfach zugänglich ist. Auch die Ordnung in der Bücherei war trotz der schier unfassbaren Zahl an Medien ( über 27.000 ) leicht zu verstehen und gut organisiert.

Die größte und damit einhergehend schwierigste Aufgabe war allerdings die Gestaltung eines Themenbereichs auf einem Präsentiertisch (siehe Bild ), hierbei habe ich mich dazu entschieden die sonst eher wenig beachtete Ecke der Geschichte ein wenig in den Vordergrund zu rücken.

Das von mir ausgesuchte Thema war „Die interessantesten Menschen der Geschichte und ihr Denken“ habe ich gewählt da ich der Meinung bin, dass dieses Thema möglicherweise mehr Leser anspricht, da alle gewählten Persönlichkeiten in  der Geschichte populär sind und ich denke, dass „menschliche“Geschichten interessanter sind als trockene geschichtliche Analysen. Das Spektrum der Persönlichkeiten reicht von Katharina der Großen über Karl Marx und Adolf Hitler bis hinzu Günter Grass. Den Büchern liegen auch 2 DVD`s  der ZDF-Reihe „Die Deutschen“ bei, die durch ihren Ansatz Geschichts-Entertainment zu liefern bekannt wurde.

Ich hoffe natürlich , dass durch dieses „in den Vordergrund rücken“ das geschichtliche Interesse der Leser wieder aufgeweckt oder neu geweckt wird.

Benedikt Boßbach , 22.01.2015

24. Türchen

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Alle Jahre wieder, die Weihnachtsgeschichte 2.0, dieses Mal ein Upgrade

24. Tür

 

15. Türchen

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15. Tür

 

 

Wie war das eigentlich mit dem Esel?

 

 

 

 

 

12. Türchen

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Impression Buchmesse 2011

12. Tür

Das 12. Türchen zeigt, was hoch im Norden in der Vorweihnachtszeit passiert

Buchkritik: Jennifer Donnelly „Das Blut der Lilie“

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Jennifer Donnelly ist die Autorin von „Die Teerose“ und „Die Winterrose“.

In der „Teerose“ bin ich versunken. Das Buch war so schön! Die Handlungsstränge waren dicht, die Charaktere wurden über eine lange Zeitspanne ihres Lebens verfolgt und verknüpft, die Schauplätze waren toll skizziert. Es war ein wahnsinnig toller Schmöker.

Somit war meine Erwartung an Jennifer Donnellys neues Buch dementsprechend hoch. Und ich kann gleich verraten: es blieb sehr hinter den Erwartungen!

Das Buch verquickt zwei parallele Handlungsstränge.

Es beginnt in der Jetztzeit in New York. Ein Mädchen verliert auf tragische Weise ihren kleinen Bruder und gibt sich selbst die Schuld daran. Die Familie zersplittert über der Trauer. Der Vater zieht sich immer mehr in seine Arbeit zurück, die Mutter verliert sich in ihrer Malerei und Andi, die Protagonistin, versucht ihre Depression mit Medikamenten zu bekämpfen.

Ihre große Leidenschaft jedoch ist die Musik. Hier findet sie Trost, und sie wird im Laufe des Buches noch eine große Rolle spielen.

Diesen ersten Teil des Buches fand ich recht eindringlich und dramatisch und noch spannend zu lesen.

Bei einem Aufenthalt in Paris schließlich findet Andi ein Tagebuch. Die Ich-Erzählerin dieses zweihundert Jahre alten Buches wird zum Alter Ego von Andi.Sie erzählt ihre Geschichte aus der Zeit der französischen Revolution, auch sie verliert hier einen geliebten kleinen Jungen.

Die Erzählungen im Tagebuch sind nach meinem Empfinden etwas wirr. Es wird in Zeiten gesprungen, die Charaktere sind nicht eindeutig und ich wusste beim Lesen eigentlich nie so recht, was die Geschichte mit jetzt gerade sagen will.

Zum Ende hin werden wir noch auf eine diffuse Zeitreise mitgenommen, die das Buch in meinen Augen etwas lächerlich erscheinen lässt.

Das Buch ist als historischer Roman kategorisiert, es liest sich jedoch eher wie ein Jugendroman. Als solchen könnte man es auch durchaus empfehlen. Im Gefühlsleben und -chaos der Andi findet man sich als Jugendlicher sicher gut wieder.

Doch wer einen historischen Roman im Sinne der „Teerose“ erwartet, kann nur enttäuscht werden.

Pia L.-B. (37)

Rubinrot – Liebe geht durch alle Zeiten

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Kerstin Gier

Rubinrot“ ist der erste Band der Trilogie “Liebe geht durch alle Zeiten“ von der bekannten Autorin Kerstin Gier.

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Gwendolyn wächst in einer etwas außergewöhnlichen Familie auf. Manche Mitglieder haben die besondere Gabe, durch die Zeit reisen zu können. In Gwendolyns Generation sollte ursprünglich Charlotte, ihre Cousine, diese Fähigkeit geerbt haben. Jahrelang wurde Charlotte auf ihre erste Zeitreise vorbereitet, doch auf einmal fühlt sich Gwen auch etwas seltsam. Kann es sein, dass sich alle geirrt haben ?

Wieder bog ein Oldtimer um die Ecke. Ein seltsames Gefährt mit hohen Rädern und hellen Speichen. Ich blickte den Bürgersteig entlang – die Pfützen waren verschwunden. Und die Verkehrsschilder. Dafür war das Pflaster krumm und buckelig und die  Straßenlaternen sahen anders aus, ihr gelbliches Licht drang kaum bis zum nächsten Hauseingang. Tief in meinem Innern schwante mir Übles, aber ich war noch nicht soweit, diesen Gedanken zuzulassen.

Man fiebert mit Gwen mit, hofft, dass alles für sie gut geht und wird bezaubert von der Reise durch die Zeit, von Gideon, von den vielen Geheimnissen. Am Ende des Buches sitzt man da und möchte gleich weiterlesen. Das Buch zieht einen völlig in seinen Bann, berührt und ist in keiner Sekunde langweilig. Es bietet Gefühle, Freundschaft und Aktion, viele Geheimnisse zum miträtseln und hinterlässt einfach ein gutes Gefühl.

Ein Buch, das definitiv Lust auf mehr macht.

Eva (16)

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