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„Auf den Spuren Jesu“ – Unsere Mitarbeiterin auf einer Pilgerreise ins Heilige Land

Veröffentlicht am

„Auf den Spuren Jesu“ – Eine Pilgerreise nach Israel ins Heilige Land

vom 24. – 31. März 2012

Liebes Bücherei-Team, liebe Leser und Freunde der Öffentlichen Bücherei St. Martin Rheinbach,

hier ein Bericht über die unsere Israel-Reise:

1. Tag – Anreise

Flug nach Tel Aviv. Fahrt mit dem Bus nach Ein Gev – unserem Hotel am See Gennesaret (Kibuz).

2. Tag – See Gennesaret

Beginn mit einer Bootsfahrt auf dem See Gennesaret. Weiter nach Kafarnaum, wo Jesus wohnte. Dann nach Tabgha (Siebenquellen), dem Ort der wunderbaren Brotvermehrung. Dort sehen wir Mosaiken aus byzantinischer Zeit. Danach nach Kana und Nazaret. Hier beeindruckt die Verkündigungsbasilika. Viele Länder haben hier ihre Mariendarstellungen gestiftet.

3. Tag – Oberes Galiläa

Auf dem Berg der Seligpreisungen hielt Jesus seine Bergpredigt. Anschließend besichtigen wir die Ausgrabungen von KORAZIM. Danach besuchen wir die Jordanquelle Banjas, dem biblischen Caesarea Philippi. Am Abend fahren wir über die Golanhöhen im Gebiet des biblischen Gilead.

4. Tag – Totes Meer und Qumran

Die Fahrt durch Galiläa führt weiter zum Berg Tabor. Hier feiern wir in der Basilika die Hl. Messe. Durch das fruchtbare Jordantal gelangen wir ans Tote Meer. Hier genießen wir ein Bad im hochprozentigen Salzwasser, in dem man nicht untergehen kann!

Einen Einblick in das Leben der Essener erhalten wir in Qumran, dem Fundort der geheimen Schriftrollen aus dem 2. Jahrh. v. Chr. Abends erreichen wir die Heilige Stadt Jerusalem. Bis zum Reiseende wohnen wir im nahegelegenen Betlehem (hinter der ca. 9 m hohen Mauer), die Jerusalem durchzieht.

5. Tag – Die heiligen Stätten in Jerusalem

Vom Ölberg aus liegt uns die Altstadt zu Füßen. Wir besuchen das Himmelfahrtsheiligtum und die Vaterunserkirche. Einen wunderbaren Panoramablick bietet die Kapelle Dominus Flevit, von der aus wir bald den Garten von Getsemani mit der Kirche der Nationen erreichen. Danach gehen wir betend die Kreuzwegstationen der Via Dolorosa nach. Von dort aus erreichen wir die Kirche St. Anna am Teich Betesda. Von hier aus gehen wir zur Geißelungskapelle, die an das Leiden Jesu erinnert. Die GRABESKIRCHE, der heiligste Ort der Christenheit, bildet den Abschluß dieses ereignisreichen Tages.

Grabeskirche_DierkSchaefer_flickr

Grabeskirche

6. Tag – Jerusalem und seine Altstadt

Jerusalem ist die Heilige Stadt der Juden, Christen und Muslime. Zunächst verweilen wir an der Klagemauer, dem größten Heiligtum der Juden. Anschließend gelangen wir zum Tempelberg mit der Al-Aqsa-Moschee und dem Felsendom, einem architektonischen Meisterwerk.

Felsendom_mac42_flickr

Felsendom

Der Nachmittag gehört dem Berg Zion. Im nahegelegenen Abendmahlsaal gedenken wir der Feier des letzten Abendmahles. Im Haus des Kajaphas erinnern wir uns an die Verhaftung Jesu und seine Verleugnung durch Petrus.

7. Tag – Betlehem und Ain Karem

Der Vormittag führt uns in die palästinensischen Autonomiegebiete. Bei einem Rundgang durch die Altstadt bekommen wir einen Einblick in den Alltag der arabischen Bevölkerung. Ein Besuch der Geburtsbasilika mit der Berührung des „Silbersterns“ in der Geburtsgrotte ist ein „MUSS“ für jeden Pilger. Bei der Fahrt auf die Hirtenfelsen kann man sich vergegenwärtigen, wie es vo 2000 Jahren hier aussah. Danach besuchen wir Ain Karem, den Geburtsort Johannes des Täufers. Im Israel-Museum faszinieren das Modell des antiken Jerusalem sowie die Originalschriftrollen im Schrein des Buches.

8. Tag – Rückreise

Heute heißt es Abschiednehmen. Auf dem Weg zum Flughafen besuchen wir noch Abu Gosh, das als einer der Emmaus-Orte gilt. Im Kloster feiern wir noch einmal die Hl. Messe, bevor es von Tel Aviv zurück nach Deutschland geht.

Es war ein ganz großes Erlebnis, in Begleitung unseres lieben Pater Jolly aus Indien, all die Orte kennenzulernen, wo Jesus geboren, gewohnt und gewirkt hat und schließlich aufopfernd gestorben ist, um dann am dritten Tage wieder aufzuerstehen.

Eine Reihe von Hl. Messen, die z. T. unter freiem Himmel und an bibelträchtigen Orten, wie der Geburts- oder Grabeskirche stattfanden, wurden zu einem besonderen Ereignis. Beeindruckend waren auch Gespräche oder gemeinsame Gesänge mit Pilgern aus aller Welt, Juden und christlichen Palästinensern.

Bedrückend haben wir die Siedlungspolitik der Israelis empfunden, aber auch erfahren, daß längst nicht alle Mitbürger dieses Landes mit dieser Politik einverstanden sind.

Zu den praktischen Dingen wäre zu bemerken, daß sowohl die zweite März-Hälfte als auch die erste April-Hälfte perfekte Reisezeiten sind mit Temperaturen zwischen 19 und 25 Grad C – je nach Standort. Außerdem kann man überall mit der Kreditkarte einkaufen oder kleinere Summen mit Euro begleichen.

Ich kann diese Reise wärmstens empfehlen. Sie hat mir die Heiligen Stätten sehr nahegebracht. Auch hat diese Reise dazu angeregt, mal wieder in der Bibel zu lesen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre ehrenamtliche Mitarbeiterin Sibylle Mühl

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