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Geschafft! 1000 Rezensionen in unserem Onlinekatalog

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Unsere Preisträger und die Bibliotheksleiterin Frau Hahn (r.)

 

Seit 2009 stellt die Öffentliche Bücherei St. Martin Rheinbach ihren Nutzern im Internet einen Onlinekatalog mit vielen Funktionen zur Verfügung. Man kann alle Medien (einschließlich der E-Books) recherchieren, sein Leserkonto verwalten, Merkzettel anlegen, sich über Neuerwerbungen informieren, Antolin-Bücher recherchieren, in Katalogen und Datenbanken der Rhein-Sieg-Bib suchen, Newsletter abonnieren und vieles mehr.

Seit März 2012 können alle Leser auch ihre Lese-Erfahrungen mit anderen teilen, indem sie Buchbewertungen direkt in unseren Bibliothekskatalog schreiben. Genauso sind auch Bewertungen von Filmen, Hörbüchern und Spielen möglich.

Im Dezember hatten wir einen Endspurt-Wettbewerb ausgeschrieben, der fleißigste Rezensent im Dezember 2014 sollte einen Buchpreis gewinnen und wir wollten endlich die 1000-Rezensionen-aus-Rheinbach-Marke knacken.

Wir bzw. Sie haben es geschafft! Die Zählung steht nun bei 1002 Leserbewertungen in unserem Katalog.

Man findet diese und die Rezensionen aus anderen teilnehmenden Bibliotheken, wenn man nach dem Aufruf eines Mediums im Katalog aus „Details hier“ und danach auf „Rezensionen lesen / schreiben“ klickt. Außerdem sind die letzten neuen Rezensionen auch auch auf unserer Facebookseite unter dem Reiter „Library reviews“ zu lesen.

Unsere fleißigste Rezensentin gewann für 30 Rezensionen ein Exemplar von Lutz Seilers „Kruso“, dem Preisträger des Deutschen Buchpreises 2014. Ihr Sohn gewann für 20 eigene Rezensionen einen Ehrenpreis, das Buch „Die Diebe von London“ von Renée Holler.

Wir bedanken uns für die Mitarbeit und freuen uns auf viele weitere Tipps von unseren Lesern.

 

14. Türchen

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Das nächste Türchen in unserem Adventskalender:

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14. Tür

 

9. Türchen

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9. Tür

Plätzchen naschen ohne zuviel Hüftgold

8. Türchen

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8. Tür

8. Tür

 

Bibliothekarin auf Reisen (3)

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Hallo,

heute erzähle ich Euch zum Abschluss meines Reiseberichts, was Ante Mihic in seiner kleinen Stadtbibliothek in Sali noch so alles macht außer Lesefutter zur Verfügung zu stellen.

Nicht vergessen, das alles spielt sich in und vor einem einzigen Raum von vielleicht 5 x 12 Metern ab!

Die Stadtbibliothek Sali ist vormittags und abends bis 21 Uhr geöffnet, passend zu den Aktivitäten der meisten Touristen. Und im heißen Süden ist mittags sowieso Pause. Sie liegt direkt am Laufweg zu den Supermärkten des Ortes, unmittelbar neben der Post und dem Zeitungskiosk.

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benutzerfreundliche Öffnungszeiten

 

Ante Mihic engagiert sich gerne auch bei Veranstaltungen und hat hierfür die nötige Ausrüstung vor Ort (Mikrofon, Klappstühle, Großbildfernseher, Leinwand und Projektor). Zum Beispiel zeigt er gerne abends Filmklassiker vor der Bibliothek, der Zuschauerraum ist dann einfach ein Teil der Hafenpromenade.

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Mikrofon und Pokale, von was auch immer …

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Leseecke mit Fernseher

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Ein Klavier, ein Klavier …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Bibliothek hat sogar noch ein Klavier Platz gefunden, das bei musikalischen Lesungen zum Einsatz kommt.

 

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Fußballturnier online

Es gibt zwei Internet-PCs, die öffentlich zugänglich sind. Außer zum Recherchieren oder E-Mails-Lesen werden diese sehr gerne von den Kindern und Jugendlichen zum Spielen genutzt. Hier war gerade ein Fußballspiel im Einsatz.

 

 

 

Die Dekoration zum aktuellen Anlass (Fußball-Weltmeisterschaft 2014, kurz vor dem Endspiel) durfte auch nicht fehlen. Als ich pflichtschuldigst das Messi-Trikot bemängelte, holte Ante aus seinem „Magazin“ schnell noch eine Deutschlandfahne dazu 🙂

 

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Messi-Trikot

 

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Fotowand

Jeder freie Zentimeter ist dekoriert mit Fotos und Plakaten, eine kreative Mischung aus Filmmotiven und Fotos von Veranstaltungen oder einfach schönen Schnappschüsssen.

 

 

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Klappe, die dritte

Antes Leidenschaft gilt Filmen, besonders alten Filmklassikern. Die nötigen Accessoires für eine stilechte Präsentation und für eigene Projekte sind vorhanden.

 

 

 

 

 

 

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eine ganz spezielle Galerie

Und die gesamte Decke der Bibliothek ist eine Galerie von Filmplakaten.

 

 

 

 

 

 

 

Ante Mihic verwirklicht in seiner Stadtbibliothek seit 10 Jahren vieles, was eine moderne Bibliothek ausmachen sollte. Er hat sicher ehrenamtliche Helfer im Ort, aber die Organisation liegt bei ihm allein.

Seine Bibliothek ist ein offener, nichtkommerzieller beliebter Treffpunkt im Zentrum des Ortes, mit benutzerfreundlichen Öffnungszeiten.

Er stellt Medien zur Verfügung und berät. Er leistet Leseförderung, regt mit Veranstaltungen und Lesungen zum Lesen und zum Austausch über Medien (Bücher, Filme) an. Er lockt mit Freizeitangeboten Kinder in die Bibliothek und bringt ihnen auch das Lesen nahe. Wer möchte, kann aber auch „nur“ etwas am Computer machen.

Er bietet in einem recht abgelegenen Ort einen Internetzugang für jeden an.

Dieses mit großem Engagement verwirklichte Angebot einer wirklich winzigen Bibliothek, die auch noch als Ein-Mann-Betrieb funktioniert, hat mich nachhaltig beeindruckt.

Danke, Ante!

Martina Prüser

I did it with my library – erfolgreich mit der Bibliothek!

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Im Rahmen der Aktionswoche Treffpunkt Bibliothek rufen wir zusammen mit mehreren anderen Bibliotheken dazu auf, am Wettbewerb „I did it with my library – erfolgreich mit der Bibliothek!“ mitzumachen. Bei dem Wettbewerb sollen Menschen der Bibliothek zeigen, was sie mit Hilfe der Bibliothek schon erreichen konnten. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob in der Bibliothek eine neue Sprache gelernt, ein neues Hobby oder Fachgebiet entdeckt, leckeres Rezept gefunden, oder gar nette Menschen kennengelernt wurde – gesucht werden kreative persönliche „Erfolgsgeschichten“. Die Beiträge können in Form von Fotos, Videos oder Kurzgeschichten eingereicht werden und jeder, der schon einmal in einer Bibliothek war, kann mitmachen. Unter den Teilnehmern werden attraktive Preise, wie z. B. drei E-Book-Reader verlost.

Wie läuft der Wettbewerb genau ab?

Vom 17.09.2012 – 07.11.2012 können die Beiträge per E-Mail unter koeb_st.martin_rheinbach@t-online.de , per Post oder persönlich bei der Öffentlichen Bücherei St.Martin, Lindenplatz 4, Rheinbach,  eingereicht werden. Die Beiträge werden auf einem gemeinsamen Aktions-Blog gesammelt (http://contest2012.wordpress.com/ ) und über unsere verschiedenen Web 2.0-Angebote veröffentlicht (auf diesem Blog und auf unserer Facebookseite).

Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Jeder Teilnehmer am Wettbewerb kann nur einen Beitrag einreichen.

Die genauen Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Aktion: „Lass uns Deinen Erfolg feiern!“

Am Samstag, 27.10.2012 laden wir alle ein, um 12:00 Uhr in die Öffentliche Bücherei St. Martin zu kommen, um die „Erfolgsgeschichten“ der Menschen zu feiern. Dabei können alle etwas mitbringen, was im Zusammenhang mit der eigenen Erfolgsgeschichte steht und haben dann noch die Möglichkeit , auch am Wettbewerb teilzunehmen. Die Sachen, die mitgebracht werden, können so verschieden sein, wie jede einzelne Erfolgsgeschichte es auch ist: der Kochlöffel, der für ein Rezept verwendet wurde, etwas Selbstgebasteltes, ein Nachweis einer bestandenen Prüfung etc. Wir sind auf interessante Beiträge gespannt!

Welttag des Buches 2012: Internationale Vorleseaktion in der Grundschule

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 Welttag des Buches 2012

Aktion der Öffentlichen Bücherei St. Martin, Rheinbach

Internationale-Vorleseaktion für die GGS-Rheinbach

23.-27. April 2012

Die VorlesepatInnen der Bücherei St. Martin nahmen den Welttag des Buches zum Anlass, den Kindern der Gemeinschaftsgrundschule Rheinbach Geschichten in verschiedenen Sprachen vorzulesen.

Dazu wurden Eltern aus den unterschiedlichsten Ländern eingeladen teilzunehmen, was sie mit Begeisterung annahmen. So kam eine Gruppe von ca. 20 VorlesepatInnen zustande, die in Sprachen aus allen fünf Kontinenten vorgelesen hat, von Arabisch bis Bemba, über Rumänisch, Tschetschenisch, Holländisch, Brasilianisch, Türkisch, Russisch, Spanisch und vieles mehr.

Ursprünglich wurden die VorlesepatInnen darum gebeten ihre Geschichte sowohl in der Muttersprache als auch auf Deutsch vorzulesen, um ein Erinnerungsheft daraus zu machen. Doch in der Vorbereitungsphase stellten mehrere TeilnehmerInnen fest, daß es sehr schwierig war einen Text in der eigenen Muttersprache zu finden (z. Bsp. bei Ewé, Bemba, rheinischer Mundart), deswegen ließen wir von dieser Idee ab.

Die Aktion verfolgte zwei Hauptziele:

–        die Kinder für anderen Sprachen und Kulturen zu interessieren

–        die  Kinder  aus anderen Kulturen sollten erfahren, daß ihre eigene Sprache hoch bewertet wird.

Die Einladung zur Teilnahme erfolgte für die Kinder über das Schulkollegium. Zunächst wurden die Kinder der entsprechenden Muttersprache zur Lesung eingeladen, und anschließend die übrigen Kinder, die Interesse zeigten, diese Sprache zu hören.

Die Aktion dauerte die ganze Woche (23.-27.4.2012) und fand vormittags in der Schulbücherei der Grundschule statt.

Im Halbstundentakt lasen die VorlesepatInnen vor. Am Eingang standen eine Weltkarte und eine Pinnwand mit den Flaggen der teilnehmenden Ländern. Dort wurden die VorlesepatInnen und die Kinder von einer Betreuerin der Bücherei St. Martin empfangen. Die VorlesepatIn zeigten den Kindern ihre Flagge und Heimatland und diese verbanden beide mit einer Schnur.

Jede/r VorlesepatIn setzte sich mit einer ca. 12köpfige Gruppe zusammen und las oder erzählte eine Geschichte in ihrer Muttersprache. Für die Gäste, die die Sprache nicht kannten, wurde anschließend die Geschichte in Kurzform auf Deutsch erzählt. Die Kinder wurden anfangs darauf hingewiesen, die Musik der Sprache auf sich wirken zu lassen und aufzupassen, ob ihnen vielleicht das eine oder andere Wort bekannt vorkam.

Die Kinder hatten Zeit, Fragen zu stellen und sogar eine Begrüßungsformel in der gehörten Sprache zu lernen, bevor die nächste (Sprach-)Gruppe kam. Die häufigsten Fragen der Kinder drehten sich um Begrüßungsformel, Namen (bspw. wie ist mein Name auf Spanisch?), Objekte und klar, auch schlechte Wörter…

Am Ende der Vorleseeinheit wurden die Kinder und VorlesepatInnen dazu eingeladen, ihre Meinung zur Vorleseaktion zu äußern. Die positive Reaktion war überwältigend:

–        Die Muttersprachler waren sehr davon angetan, Geschichten in ihrer Sprachen zu hören. Einige trauten sich sogar selber vorzulesen oder für die nicht-Muttersprachler zu übersetzen (Russisch). Die türkischen Kinder führten gleich eine ganz lebendige Diskussion mit der Vorlesepatin über die Geschichte, natürlich alles auf Türkisch. Am 3. Tag der Aktion erzählte ein Lehrer, es würden auf einmal ganz viele stolze und selbstbewußte Kinder durch die Schule laufen.

–        Dadurch, daß viele Eltern sich an der Aktion beteiligten, waren ihre Kinder doppelt stolz. Einige wirkten solange auf ihre Eltern ein, bis diese einwilligten mitzumachen und Arbeitszeit und sonstige Termine verschoben, um auf jeden Fall dabei zu sein.

–        Kinder, deren Sprachen nicht vertreten waren (Dänisch, Kurdisch), bemühten sich während der Aktions-Woche ihren Eltern zum Mitmachen zu motivieren. Leider ohne Erfolg, da zu kurzfristig. An dieser Stelle soll bemerkt werden, daß die meisten teilnehmenden VorlesepatInnen aufgrund von Bekanntschaft mit der Organisatorin, einer Vorlesepatin aus der Öffentlichen Bücherei St. Martin, von der Aktion erfuhren. Die Schulleitung möchte die Vorleseaktion unbedingt wiederholen , dafür werden weitere potentielle VorlesepatInnen per Elternbrief eingeladen.

–        Nicht-Muttersprachler fanden die Geschichten schön und die Fremdsprachen meist „lustig“, „komisch“. Am Besten gefiel ihnen, daß die Geschichte am Ende auf Deutsch erzählt wurde: „Ich habe nichts verstanden, aber die Übersetzung war gut. Mir hat es gut gefallen“.

Die VorlesepatInnen haben sich sehr viel Mühe gegeben: Einige saßen stundenlang vor einem englischen Text, den sie in ihre Muttersprache übersetzten und dann wiederum ins Deutsche.

Andere kommunizierten mit ihrer Verwandschaft und baten um Texte in der Muttersprache.

Wiederum andere übersetzten direkt aus dem Deutschen in die rheinische oder bayerische Mundart . Manche suchten stundenlang im Internet nach geeigneten Texten in ihrer Muttersprache (Albanisch, Rumänisch).  Glück hatten diejenigen, für deren Sprache es mittlerweile zweisprachige Kinderbücher gibt (Türkisch, Russisch, Brasilianisch, Spanisch, Arabisch, Holländisch, Französisch, u.a.). Und die Abende verbrachte mehr als ein Erwachsener mit lautem Vorlesen der Geschichte. 🙂

Die brasilianischen, polnischen, sambischen, marokkanischen und mexikanischen VorlesepatInnen brachten Fotobücher, Kunsthandwerke und Lebensmittel aus ihrer Heimat mit und erzählten etwas dazu, bevor sie zum Vorlesen übergingen.

Die albanischen, rumänischen, italienischen und tschetschenischen VorlesepatInnen erzählten viel zur Ursprung der Sprache oder zur Geschichte ihres Landes.

Die deutschen VorlesepatInnen nahmen die Gelegenheit wahr, um Werbung für bestimmte Bücher

der Schulbücherei zu machen.

Bei Bayerisch, rheinischer Mundart, Holländisch und Englisch spitzten die Kinder ganz schön die Ohren und freuten sich über jedes Wort, daß sie wiedererkannten.

Für den Umgang mit den fremden Sprachen wählten die VorlesepatInnen verschiedene Methoden aus: Auf Ewé wurden zunächst die Namen der Hauptfiguren der Geschichte genannt und die Kinder sollten die Namen während der Erzählung wiedererkennen.

Auf Französisch erwähnte der Vorlesepate mehrere Wörter, die die Kinder auf jeden Fall kannten und meinte: „Seht Ihr? Ihr sprecht auch schon Französisch!“  Strahlende Gesichter weit und breit. Dann las er eine Zeile oder einen kurzen Absatz auf Französisch vor und übersetzte ins Deutsche, damit die Kinder schön bei der Stange blieben.

Auf Albanisch und Englisch wurde zuerst die Geschichte vorgelesen, bzw. frei erzählt und die Kinder sollten raten, um welche Geschichte es sich handelte  (Märchen). Auf Tschetschenisch wurde zuerst vorgelesen, dann übersetzt und erklärt, wie die verschiedenen Lauten geformt werden, sowie ihren Unterschied zur russischen Sprache.

Eine russische Vorlesepatin lud die Kinder selbst zum Vorlesen, bzw. zum Übersetzen ein, was die Kinder mit Begeisterung machten: „Wir waren ein richtiges Team die halbe Stunde… N. Wolf“

Die meisten VorlesepatInnen wählten klassische Märchen oder Sagen aus der Heimat. So defilierten Rapunzel, Rotkäppchen, der Froschkönig, der Wolf und die sieben Geißlein, u. a. in mehreren Sprachen gekleidet.

Am Ende jeder Vorleseeinheit gingen fröhliche Kindergesichter und strahlende VorlesepatInnen aus der Schulbücherei hinaus.

Die VorlesepatInnen waren sehr davon angetan, wie aufmerksam die Kinder zugehört und Fragen gestellt haben. „Die Kinder waren gut drauf und haben sehr gut aufgepaßt. R. Becker“.

Für andere war die Möglichkeit den Kindern etwas von der eigenen Kultur und Sprache mitzuteilen sehr bereichernd:

Diese Erfahrung die Kinder etwas auf Portugiesisch vorzulesen oder einfach über Brasilien etwas zu erzählen fand ich SUPER! Danke für die schöne Gelegenheit. R. Nelles“.

„… so können die Kinder einen Einblick von der Diversität der Welt und Menschen (Kultur/Sprache) gewinnen. C. Kokou“

„Die Vorleseaktion sollte öfter stattfinden. In Deutschland leben so viele Kulturen, „Sprachen“… I. Hecke.

Das Geben der eigenen Sprache war für die VorlesepatInnen eine sehr erfüllende und manchmal augenöffnende Tat:

„Ich finde die Vorleseaktion für Kinder auf Russisch super toll, weil es wichtig ist, daß sie unsere Muttersprache kennen. A. Risch“.

„… es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich finde so eine Aktion toll und freue mich das die Kinder die polnische Sprache so gerne hören und viele auch verstehen! L. Buchholz“.

„Eine tolle Idee, Kindern fremde Sprachen nahe zu bringen und auch die heimische Mundart dabei nicht zu vergessen. I. Gerhards“.

„Die Vorlese-Aktion ist toll! So können die Kinder ein Gefühl für den Klang fremder Sprachen bekommen. Da viele Sprachen nicht deutsch „klingen“ vielleicht auch nachvollziehen, wie schwer es für Ausländer ist, unsere Sprache (Deutsch) zu sprechen und zu verstehen. G. Müller“

„Meine Tochter fragte mich, warum ich ihr kein Russisch beibringe. Ich glaube, das mache ich jetzt“. „Ich hatte schon lange nichts mehr mit meiner Sprache (und Kultur) zu tun gehabt. Das hat jetzt gut getan! Ich mache jederzeit wieder mit!“

(Es wurde sogar vorgeschlagen eine ähnliche Aktion mit den verschiedenen deutschen Dialekte durchzuführen).

Und was man häufig hörte. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht“.

Die Bereitschaft wieder mitzumachen war von Seiten der VorlesepatInnen sehr groß: „Die Aktion war toll und wenn die Veranstaltung nochmal statt finden soll, bin ich dabei. N. Miri“

„Ich fand es spannend und würde es sofort wieder machen. I. Hecke.“

„Ich hatte das Vergnügen des Mitmachens und Zuhörens und bin begeistert. Die Kinder genießen es, und die Erwachsenen sind mit Freude dabei. Unbedingt wiederholen! D. Quadflieg“.

Mehrere LehrerInnen bedauerten, nicht bei den Vorleseeinheiten dabei sein zu können, da in der Woche mehrere Projekte gleichzeitig liefen, aber sie erzählten begeistert von den Reaktionen der Kinder und zusammen mit der Schulleitung wünschen sie sich eine baldige Wiederholung, möglichst bald nach den Sommerferien. (Wird sehr gerne gemacht!) Sie bemühten sich sehr darum, die Kinder zu den verschiedenen Vorleseeinheiten zu schicken. Die Schulleitung hat vom Anfang an die Durchführung dieser Aktion großzügig unterstützt, organisatorisch wie materiell.

Da die internationale Vorleseaktion zum Anlass des Welttag des Buches durchgeführt wurde, bekamen alle VorlesepatInnen als Dank ein Buch geschenkt, worüber die meisten sehr angenehm überrascht waren  und sich darüber freuten.

Diese Aktion wurde nicht nur ein Beitrag zum Erwecken der Leselust, und zum Austausch, Verständigung und Wertschätzung unter den verschiedenen Kulturen, es wurde zur einer  lebendigen Geschichte-, Erdkunde-, und Sprachstunde für alle Beteiligten.

Für die Organisatorin der Aktion war es eine sehr rührende Erfahrung, da zum einen der persönliche Kontakt zu mehreren sehr interessanten Menschen entstand oder vertieft wurde, und weil so viele Menschen, Groß und Klein, reich beschenkt werden konnten.

Monique Escamilla                                                                                   Rheinbach, den 02.05.2012

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