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Mein Schülerpraktikum in der Öffentlichen Bücherei St. Martin

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Eines der beiden Schaufenster, die ich dekoriert habe; zum Thema Garten

Als uns in meiner Schule mitgeteilt wurde, dass wir dieses Schuljahr ein Praktikum machen würden, war ich mir zuerst unsicher wo ich mein zweiwöchiges Praktikum absolvieren könnte. Wo ich mir jedoch sicher war, war, dass ich etwas mit Büchern oder generell im Bereich Literatur machen wollte. Ich überlegte erst, bei einem Verlag nachzufragen, jedoch waren die meisten in anderen Städten, wo ich keine Möglichkeit hatte bei Bekannten unterzukommen. Ich orientierte mich also dann nach den Möglichkeiten, wo ich Bekannte beziehungsweise eine eigene Unterkunft hatte und schaute mich dort nach Praktikumsplätzen im literarischen Bereich um. Dabei stieß ich dann auch auf die Öffentliche Bücherei St. Martin.

Ich bin sehr froh, dass ich diese Wahl getroffen habe; die zwei Wochen haben sehr viel Spaß gemacht und boten sehr viel mehr als nur Ausleihe und Rückgabe von Büchern. Direkt am ersten Tag durfte ich die zwei Schaufenster dekorieren, zu den Themen „Garten“ und „Radfahren und Wandern“. Nach der Hilfe an der Theke beim Ausleihen und Zurückgeben der Bücher durfte ich am nächsten Tag bei der Aktion BibFit mithelfen und für eine weitere Stunde BibFit am Donnerstag verschiedene Medien raussuchen; Bücher, CDs und Sach-DVDs sowie auch Spielfilme. Donnerstag fing ich dann damit an, ausgemusterte Bücher auszusortieren und abzustempeln und danach neue DVDs mit Etiketten zu beschriften. Ich erledigte kleinere Botengänge und sortierte bei wenig Betrieb manche Regale wieder alphabetisch (was seltsamerweise sehr entspannend war). An einem Tag durfte ich dann eine Bücherkiste für einen Kindergarten zusammenstellen, an einem anderen einen Thementisch unten in der Jugendsektion mit

Ein Büchertisch, den ich mit meinen Lieblingsbüchern und Empfehlungen bestücken durfte

meinen persönlichen Lieblingsbüchern gestalten, außerdem manche Jugendbücher aussortieren die entweder schon alt aussahen oder sehr wenig ausgeliehen wurden. An meinem vorletzten Tag durfte ich dann noch eventuelle Buchvorschläge aus einem Katalog des Borromäusvereins markieren, der ja Partner der Bücherei ist.

 

Alles in allem haben mir die zwei Wochen wirklich sehr gefallen, sie waren abwechslungsreich und die ganze Zeit arbeitete ich mit einem sehr netten Team zusammen, das mich sehr gut in das Bibliothekswesen eingeführt haben. Ich bin sehr froh über meine Wahl und möchte mich nochmal bei allen Mitgliedern des Bibliotheksteams herzlich bedanken für die schöne Zeit.

 

S.P.

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Mit dem Tablet durch die Nacht der Bibliotheken

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Wer dachte, Schnitzeljagd macht man nur mit schnödem Papier und Stift war schief gewickelt.

Altmodisches Schreibwerkzeug machte Platz für Samsung und Apple.

Bewaffnet mit Tablet und einer ganzen Menge Neugierde machten sich 23 Kinder im Alter von 9 bis 12 auf den Weg, die Bücherei mal von oben bis unten zu durchforsten.

Rund 200 Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen öffnen alle zwei Jahre ihre Häuser bis tief in die Nacht und bieten immer ein spannendes Programm. Dieses Jahr stand die Veranstaltung am 10. März unter dem Motto „The place to be!“. Und aus diesem Anlass ging es in der Bücherei St.Martin einmal ein bisschen futuristischer zu.

Einmal selbst den Bibliothekar spielen, rausfinden wie das Lieblings Asterix Comic auf Französisch heißt, Bücher auf dem Kopf balancieren, „Corpus libri“ Fotos erstellen oder ein bisschen Boccia mitten in der Bücherei spielen? Das alles und mehr stand auf dem Programm. Fast zwei Stunden wurden Fragen zur Bücherei gelöst, Fotos, Video und Audioaufnahmen gemacht und zwischendurch immer wieder ein paar Spiele gespielt.

Bis halb zehn Uhr abends gab es also jede Menge Spaß und Spannung und am Ende dann natürlich auch ein kleines Buffet mit allerlei Leckereien von Mini-Würstchen bis Mini-Muffin.

Make ’n Break spielen

Motive fotografieren

QR-Code suchen

Film über die Ausleihe drehen

„Corpus libri“

Donuts stapeln

Karoline R., Praktikantin

Veranstaltungshinweis: Digitale Rallye zur Nacht der Bibliotheken 2017

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Am 10.März von 19:30 bis 21:00 Uhr findet in der Bücherei Rheinbach anlässlich der „Nacht der Bibliotheken 2017“ für Kinder von 9 bis 12 eine virtuelle Schnitzeljagd statt.

motivMit dem Tablet die Bücherei erkunden, das ist das Ziel. Mit zahlreichen Aufgaben und Spielen, die nicht nur Spaß machen, sondern auch die Bücherei von einer ganz neuen, virtuellen Seite erkunden lassen.

Um 19:30 geht’s los! Bis 21:00 Uhr wird die Bücherei dann von unten nach oben durchforstet, werden Fotos gemacht, Videos aufgenommen und Rätsel gelöst, alles mit dem Tablet und ganz interaktiv!

Die Gebühr beträgt 2,50 Euro.

Die Anmeldung erfolgt in der Bücherei, für weitere Fragen steht Ihnen das Büchereipersonal aber auch telefonisch unter 02226/3682, oder per mail unter koeb_st.martin_rheinbach@t-online.de Rede und Antwort.

Die Teilnahme ist auf 24 Personen beschränkt!

Die neue Onleihe-App ist da!

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Endlich kann man wieder Hörbücher auch offline genießen.
Die neue Onleihe-App macht es möglich.

Die Stadtbibliothek Herten bloggt

Es gibt tolle Neuigkeiten für unsere e-Ausleihe-Nutzer: die Onleihe-App gibt es in einer nagelneuen Version. Ganz besonders freuen dürften sich diejenigen, die die Download-Funktion in der App schmerzlich vermisst haben.

Hörbuchgenuss endlich wieder offline

laden Bild 1: Laden oder Anhören

Mit der aktuellen App-Version gibt es jetzt wieder eine Möglichkeit zum Herunterladen von Hörbüchern. Hat man ein e-Audio ausgeliehen, kann man zwischen den Funktionen „Laden“  und „Anhören“ wählen (s. Bild 1). Damit ist es nun wieder möglich, die Hörbücher auch offline zu hören.  Trotzdem steht auch weiterhin die Streaming-Möglichkeit zur Verfügung.

Aber es gibt natürlich noch andere neue Funktionen, hier einige Highlights:

suche Bild 2: Autovervollständigung und Suchhistorie

• Völlig neues Design und Navigation
• Integration des neuen Streaming
• Integration interner Reader
• Neue Suche mit Autovervollständigung, Suchhistorie und Facetten-Filter
• Auswahl flexibler Leihfristen
• Integration des Merkzettel

ergebnisliste Bild 3: Ergebnisliste mit Filter „e-Audio“ und „Jugendbibliothek.

Wir haben die neue Onleihe-App…

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170 Rheinbacher Schüler sind jetzt Bibfit!

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Diese Woche haben die 2. Klassen der Grundschule Sürster Weg und der katholischen Grundschule St. Martin einen kleinen Meilenstein in ihrer akademischen Laufbahn absolviert.

Jetzt sind sie Bibfit!

Diese Leseförderungsaktion der Katholischen öffentlichen Büchereien, die für Grundschüler unter dem Namen Lesekompass läuft, wird in Rheinbach von der Öffentlichen Bücherei St. Martin in Kooperation mit zahlreichen Schulen und Kindergärten veranstaltet.img_1498

Die Kinder lernen die Bücherei kennen, üben den regelmäßigen Gang zur Bücherei und wissen so, wo sie in der Bücherei Medien zur Unterhaltung und Information finden. Sie erfahren die Bücherei als angenehmen Aufenthaltsort, in dem Erkunden und Stöbern Spaß macht.

Zum Abschluss eines jeden Besuchs dürfen sich die Kinder dann ein Buch aussuchen und ausleihen. Jeder Besuch wird außerdem durch einen Aufkleber in einer Teilnehmerkarte bestätigt.

Nach sechs Büchereibesuchen erhält jedes Kind den „Büchereiführerschein“ – eine Urkunde, aus der hervorgeht, dass sie an der Aktion teilgenommen haben und sich in der Bücherei nun auskennen, also “Bibfit” sind. Viele Kinder besuchen danach zusammen mit ihren Eltern die Bücherei, um sich als Leser anzumelden.

 

Den krönenden Abschluss der gesamten Aktion bildete diese Woche eine Autorenlesung. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhielten die Kinder dann ihren „Führerschein“ und einen kleinen Kompass, der Ihnen symbolisch den Weg zurück in die Bücherei weisen soll.

Die Kölner Autorin Barbara Zoschke begeisterte die Kinder mit Geschichten von Fußballspielern die sich plötzlich in furchterregende Dinos verwandeln und einer kleinen Bombay-Katze, die der Schwerkraft trotzend andere Tiere aus gefährlichen Situationen rettet, und so von einer normale Mietze zur Supercat wird.

Frau Zoschke ließ sich auch von einer leichten Erkältung nicht davon abhalten, die Kinder mit Ihren Geschichten in den Bann zu ziehen und im Anschluss die zahlreichen Fragen der Kinder zu beantworten.

img_1494Gerade der Beruf der Autorin war für die Zweitklässler sehr interessant. Das Frau Zoschke sich im Winter gar keinen Mantel anziehen muss, um zur Arbeit zu gehen, konnten einige gar nicht so wirklich glauben. „Ist das nicht zu kalt?“ Aber für den Weg ins Arbeitszimmer, wo Zoschke Ihre mittlerweile immerhin 52 Bücher am Computer schreib,t ist so ein Mantel wirklich überflüssig. Das musste dann auch das skeptischste Kind einsehen. Dass so ein Buch nicht mal eben so schnell geschrieben ist, sondern mitunter mehrere Wochen oder Monate dauert, konnten sie dann schon eher glauben. Als es dann um die Frage ging wie viel man als Autor denn eigentliche an so einem Buch verdient, musste die Autorin die Kinder dann leider enttäuschen. Denn auch wenn manch ein Kind der Meinung war, so ein Buch sei doch sicher einen ganzen Goldbarren wert, wenn nicht wenigstens ein paar Euro, betrug sich der Erlös für ein Exemplar am Ende dann doch auf Cent Beträge. Aber man muss nicht so viel Mitleid mit Ihr haben, meinte Frau Zoschke, denn das ist immer noch besser als sich die ganze Mühe zu machen ein Buch zu schreiben, nur um dann keinen einzigen Verlag zu finden der es herausbringen will.

Barbara Zoschke ist seit 1998 freiberufliche Kinder- und Jugendbuchautorin und lebt mit Ihrer Familie in Köln. Mit ihren beliebten Lesungen und Schreibwerkstätten engagiert sie sich aktiv für die Lese- und Schreibförderung.

Die Veranstaltung wurde vom Friedrich-Bödecker-Kreis NRW e.V. mit Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, sowie dem Erzbistum Köln, bezuschusst.

Karoline R., Praktikantin

Update der Onleihe-App

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stadtbibliothekbonnblog

e-book-1218398_1280euleAm 01.02.2017 ist es soweit: die neue und komplett überarbeitete Onleihe-App mit integriertem Hörbuch-Download startet, damit ist für die Nutzung von eAudios per App eine Offline-Nutzung möglich.

Die App wird in zwei Stufen starten, zunächst auf Android und in der Folgewoche bei iOS. Bei den neuen Apps handelt es sich um ein Update der bisherigen Apps, es muss also nichts Neues installiert werden.

Claudia Trimborn

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Bundesweiter Vorlesetag 2016

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Hallo allerseits, ich bin’s, Fridolin.

Am letzten Donnerstag habe ich wieder etwas tolles erlebt. Und zwar gibt es jedes Jahr nur für Kinder (und kleine Marabus) einen ganzen Tag, an dem nette Leute nur für uns super Geschichten vorlesen. Und bei uns in Rheinbach ist das nicht nur irgendwo, sondern ganz oben im Hexenturm.

Da haben mich meine Mitbewohnerinnen, die Bibliothekarinnen, am Morgen extra hingebracht. Denn der Weg von meinem Zuhause in der Bücherei bis zum Hexenturm ist für Kinder zwar ein Klacks, für Marabus aber gar nicht so einfach, vor allem wenn es auch noch regnet. Da saugt sich das Gefieder mit Wasser voll und ich komm gar nicht mehr von der Stelle. Aber mit etwas Hilfe bin ich dann doch pünktlich um 10 Uhr zu meiner ersten Lesung hoch im Turm angekommen.

Herr Wehage, der ein stellvertretender Bürgermeister ist, also immer dann einspringt, wenn der richtige Bürgermeister mal nicht kann, hat mich auch extra20161117_100547 begrüßt und mir einen Platz ganz vorne reserviert. Ich bin ja nur ein kleiner Marabu, und in der letzten Reihe hätte ich gar nichts sehen können. Und meine Ohren sind auch nicht so groß, und die sind beim Zuhören ja auch eigentlich das Wichtigste. Aber in der ersten Reihe hatte ich den besten Platz und konnte alles sehen und hören.

Bald kamen dann auch die Kinder, die 5. Klasse des St. Joseph Gymnasiums. Da das aber eine reine Mädchenklasse ist, hatte Herr Wehage ein bisschen Sorge, dass ihnen das Buch vielleicht nicht gefallen würde. Denn Robinson Crusoe, so heißt das Buch nämlich, ist ein Abenteuerbuch in dem gar keine Mädchen oder Frauen vorkommen – dabei können Mädchen natürlich genauso gute Abenteuer erleben wie Jungs-. Aber das hat den Mädchen gar nichts ausgemacht, und sie haben trotzdem ganz aufmerksam zugehört und fanden die Geschichte echt super.

Robinson Crusoe ist die Geschichte des englischen Jungen Robinson, der nach einem Schiffbruch in der Karibik auf einer einsamen Insel gestrandet ist und dort dann versuchen muss zu überleben. Eine richtig abenteuerliche Geschichte, mit Kannibalen und Piraten, aber auch Freundschaft und gegenseitigem Helfen. Denn ohne seinen treuen Freund Freitag – ein ganz komischer Name, da bin ich ja mal froh das ich Fridolin heiß und nicht Montag oder Donnerstag – wäre Robinson verloren.

20161117_105649Das war alles sehr aufregend und ich muss euch sagen, wenn es da um Kannibalen ging hab ich wirklich Gänsehaut gekriegt. Das können nämlich auch Marabus kriegen, unter den ganzen Federn. Da hab ich mich dann ganz nah ans Feuer gesetzt, um mich ein bisschen aufzuwärmen. Musste natürlich aufpassen, dass ich mir nicht das Gefieder anbrenne.

Aber trotzdem kann ich es kaum erwarten, das ganze Buch zu lesen, um zu erfahren, ob Robinson es schafft von der Insel weg und zurück nach England zu kommen.

Zum Glück wohne ich ja in der Bücherei, da kann ich heute Abend, wenn alle weg sind, gleich mal das Buch im Regal suchen. Ich bin ja schon ein alter Hase, was die Büchersuche angeht. Aber wenn ihr die Geschichte selber mal lesen wollt, könnt ihr auch einfach eine meiner Mitbewohnerinnen fragen, die sitzen immer vorne an der Theke und haben fast genauso viel Ahnung wie ich. Und wenn ihr wisst, dass der Autor des Buches Daniel Defoe heißt, geht die Suche gleich doppelt so schnell.

Aber Robinson Crusoe war ja nicht die einzige Geschichte, die heute vorgelesen wurde. Als nächstes stand die 5. Klasse der Gesamtschule vor der Tür und 20161117_112835war auch schon ganz gespannt, was Frau Dr. Fabritius vom Glasmuseum ihnen vorlesen wird. Die hatte nämlich auch ein Buch mitgebracht, das heißt „Linus Lindbergh und der Riss in der Zeit“ und wurde von Tobias Elsäßer geschrieben.

Das Glasmuseum kennt ihr bestimmt, das ist ja ganz in der Nähe vom Hexenturm.

Die Kinder aus der Gesamtschule kannten das nämlich alle, die waren sogar schon mal da drin. Vielleicht sollte ich da auch mal vorbeischauen, ist bestimmt auch für Marabus interessant.

20161117_105724Nachdem mich Frau Dr. Fabritius auch nochmal extra begrüßt hatte -ich bin hier echt bekannt wie ein bunter Hund-, hat sie mir sogar erlaubt, bei ihr vorne auf dem Podium zu sitzen. Da war ich aber stolz wie Oskar! So einen Ehrenplatz für einen kleinen Marabu!

Die Geschichte wurde dann auch echt spannend, denn der Linus ist ein echter Erfinder, der mit seiner Familie auf einem Flughafen lebt. Da erfindet er mit seiner Mutter, Großvater Anton, dem Hund Captain Einsicht und Haushaltsroboter Majus12 immer viele tolle Sachen, zum Beispiel elektrische Tennisschuhe, die einem beim Sport die Füße wärmen. Opa Anton ist aber echt der verrückteste der ganzen Bande und so fliegen Linus und sein Hund mit ihm in einem schrottreifen Raumschiff (ein umgebauter Straßenkreuzer) ins Weltall! Da frag ich mich ja wie das so ohne Sauerstoff gehen soll.

Vielleicht sollte ich heute Abend statt Robinson Crusoe lieber mal ein Sachbuch über Weltraumreisen studieren. Das gibt’s natürlich 20161117_120054auch hier in der Bücherei. Zusammen mit Antworten auf all die Fragen die ich mich nach den Geschichten heute so wurmen. Wie zum Beispiel auf welcher Insel Robinson denn gestrandet sein könnte – da gibt es sicher im Atlas die Antwort drauf- oder was es noch für berühmte Erfinder gibt – wer hat eigentlich das Buch erfunden? Das muss ja ein total schlauer Mensch gewesen sein, weil der das ja machen musste ohne Bücher zur Hilfe zu nehmen. Denn die gab es ja noch nicht! –

Am Ende der Lesung war ich so voller Fragen, dass ich schnell zurück in die Bücherei wollte. Diesmal hab ich mich dann sogar getraut, den Weg alleine zu gehen. Denn wenn Robinson allein übers Meer fahren kann, werde ich die zwei Straßen nach Hause doch sicher auch schaffen können.

Vielleicht sehen wir uns ja bald in der Bücherei, ich sitze immer in meinem Bücherturm und hab alles genau im Blick. Wenn ihr also „Hallo“ sagen wollt, bin ich nicht zu übersehen.

Ich freu mich auf euch!

Euer Fridolin

 

Karoline R., Praktikantin (weil es sich mit Federn schwer schreiben lässt, hat mir die nette Praktikantin etwas geholfen diesen Bericht zu schreiben)

 

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