RSS-Feed

Archiv der Kategorie: Veranstaltung

Hexenturm wurde wieder zum Vorleseturm

Veröffentlicht am

Zum Bundesweiten Vorlesetag am 17. November organisierten die Öffentliche Bücherei St. Martin und Rheinbach liest e.V. zahlreiche Lesungen im urigen Wahrzeichen Rheinbachs.

Traditionell werden alle fünften Klassen der Rheinbacher weiterführenden Schulen eingeladen, eine einstündige Lesung im Hexenturm zu erleben. Darum kümmert sich die Öffentliche Bücherei St. Martin. Im Vorfeld werden prominente Rheinbacher sowie Vorlesepaten angesprochen, die Bücher passend ausgewählt und alle Lesungen zeitlich perfekt koordiniert. Bei der Auswahl hilft auch die Buchhandlung Kayser. So las Rheinbachs Bürgermeister Stefan Raetz beispielsweise „Der Club der unsichtbaren Spione“ vor der 5c der Gesamtschule. Stadtarchivar Dietmar Pertz unterhielt eine Mädchenklasse vom Sankt-Joseph-Gymnasium mit Eva Ibbotsons „Annika und der Stern von Kazan“, während der ehemalige Leiter der Rheinbacher Hauptschule Adolf Füllenbach sich selbst und die 5a des Städtischen Gymnasiums köstlich amüsierte mit Maz Evans Kultbuch „Die Götter sind los“.

„Insgesamt 360 Zuhörer aus 15 Klassen hatten wir insgesamt im Hexenturm und unserer Bücherei-Lesebucht!“, zogen Daniela Hahn und ihr Büchereiteam zufrieden Bilanz. Das zusätzliche Bonbon: Die Buchhandlung Kayser stiftete jeder Klasse das „angelesene“ Buch. „Wir freuen uns, wenn die Bücher in den Klassen noch weiter gelesen werden“, so Buchhändler Christoph Ahrweiler, der selbst auch als Vorleser aktiv war.

Nachmittags waren an zwei Tagen Schülerinnen und Schüler ab Klasse 3 eingeladen. Im Rahmen der Aktion „Rheinbach liest vor“ lasen die angehende Abiturientin Paula Rosenthal bei „only girls“ aus Valija Zincks „Penelop“, Radiosprecher Gottfried Bohl „“Last secrets – das Ungeheuer von Loch Ness“ für „only boys“. Bei heißem Punsch, Plätzchen und Kaminfeuer wurde es gemütlich. Für die öffentlichen Lesungen stiftete  Rheinbach liest e.V. die Bücher. Jede durch ein Kind vertretene Schule erhielt ein Buch. Am Abend des Vorlesetages setzte die KJG bei „Lieblingsbücher & Co“ und leckeren von der Bäckerei Lennartz gestifteten Brötchen den Vorlesereigen bis gegen Mitternacht fort.

Stadtarchivar Dietmar Pertz freute sich über einen weiteren Effekt des stets so liebevoll gestalteten Vorlesetages: „Durch das Vorlesen im Hexenturm ist den Rheinbacher Schülern unser Wahrzeichen immer positiv im Bewusstsein.“

Gerd Engel

 

Advertisements

Afrikanische Geschichten – mit Trommeln und Gesang

Veröffentlicht am

Eine Autorenlesung der besonderen Art erlebten rund 50 Kinder im Rahmen der  30-jährigen Partnerschaft der Kath. Pfarrgemeinde St. Martin und Kiruhura in Ruanda.

Patrick Addai, der ghanaische Kinderbuchautor und Schauspieler, erzählte Märchen und Fabeln aus seiner Heimat. Mit seiner Trommel gab er den Rhythmus an und sang, klatschte und tanzte gemeinsam mit den Kindern zu seinen Geschichten. Es war ein tolles Erlebnis. Zum Schluss durften die Kinder Fragen zu Afrika stellen. Gibt es dort giftige Schlangen und wie klein sind die giftigen Spinnen? Addai beantwortete alle Fragen mit den Erfahrungen aus seiner Kindheit.

Wir danken der Kumasi-Partnerschaft Meckenheim für die Organisation und Rheinbach liest e.V. für die finanzielle Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

Herbst(ferien) – was ihr alles erlebt habt –

Veröffentlicht am

In diesem Jahr haben wir erstmalig ein Herbst(ferien)programm gestartet –  und das mit großem Erfolg!

Hier ein paar Eindrücke von unseren Veranstaltungen für die „kleinen“ und „großen“ Leute:

Das Herbstprogramm startete mit einer Literarischen Reise durch Afrika. Unser Kooperationspartner war der MEF-Ausschuss der Pfarrei (Mission-Entwicklung-Frieden).

 

 

 

 

 

Unsere Vorlesepatinnen haben Kindern eine abenteuerliche Geschichte vom „Kleinen Vogel Theobald“ vorgelesen. In der Geschichte hat Theobald viele Tiere getroffen. Die interessierten Zuhörer gestalteten nach dem Vorlesen ihr Lieblingstier als Handpuppe. Jetzt kann die Geschichte zuhause nachgespielt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Für unsere 4-jährigen Zuhörer gab es Geschichten vom kleinen Bären zu hören. Der Bär durfte anschließend ausgemalt werden.

Baer_17_K

Die beiden Gaming-Tage sind auch gut angekommen, es wurde auf der WII gezockt, mit Mario Card Runde um Runde gedreht und vieles mehr gespielt.

 

 

 

 

 

 

Für die Erwachsenen war der Liedermacher Christian Grote zu Gast. Mit seinen Liedern und Gedichten reflektierte er kurzweilig über das Leben – mal heiter mal besinnlich – ein gelungener Abend!

 

 

 

 

 

Grote_TourTShirt_A_k

Wir sind auf Herrn Grotes Tournee-T-Shirt!

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Märchenerzählerin erzählte das japanische Märchen „Der alte Mann und der Geist des Baumes.“

Rheinisches Lesefest Käpt’n Book 2017

Veröffentlicht am
Rheinisches Lesefest Käpt’n Book 2017

Rheinisches Lesefest Käpt’n Book auch in Rheinbach

Käpt’n Book war auch 2017 wieder in Rheinbach und Umgebung unterwegs.

In diesem Jahr feierte das von der Stadt Bonn ins Leben gerufene und vom Land NRW unterstützte Lesefest seinen 15. Geburtstag!

In Rheinbach organisierte die Öffentliche Bücherei St. Martin in Kooperation mit den Katholischen Öffentlichen Büchereien der Ortsteile sowie den Rheinbacher Schulen dieses Jahr wieder einige Lesungen für Schulklassen.

(04. Oktober) So las der Autor Markus Stromiedel in der Gesamtschule aus seinem „Torwächter“ Buch. Die spannende Geschichte eines rätselhaften Turms.

(05. Oktober) Die Autorin Stefanie Taschinski entführte die Kinder der Katholischen Grundschule St. Martin in den Funklerwald. Die Geschichte vom kleinen Luxmädchen und der „ungewöhnlichen Freundschaft“ zu anderen Tieren des Waldes. Die Zuhörer durften selber Geräusche des Waldes nachmachen, so dass ein heftiger Sturm mit Geräuschen von knacksenden Bäumen, rauschenden Blättern und heulenden Tieren durch das Klassenzimmer wehte. Im Anschluss gab es für jedes Kind noch ein Autogramm.  stefanie_taschinski_02_k.jpg

(6. Oktober) Torben Kuhlmann war in der Katholischen Grundschule Flerzheim und der KÖB in Wormersdorf zu Gast. Er erzählte die Geschichte „Armstrong – Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“.

(9. Oktober) Der Autor Rudolf Herfurtner besuchte das Städtische Gymnasium und das St. Josepf Gymnasium um aus seinem historischen Roman „Magdalena Himmelstürmerin“ vorzulesen. Er versetzte die Schüler in das Zeitalter von Martin Luther und lies es lebendig werden. Anschließend erzählte er noch über seinen Werdegang als „Schreibhandwerker.“

(9. Oktober) Die Autorin Dagmar Chidolue zog die Kinder der Grundschule Merzbach mit Geschichten von Millie und verrückten Hühnern schnell in ihren Bann.

(10. Oktober) Mit ihrer Geschichte „Enno Anders“ berichtet die Autorin Astrid Frank von einem Jungen, der tausend Kleinigkeiten wahrnimmt und sich ausgeklügelte Geschichten ausdenken kann. Nur eines kann er nicht, so sein wie die anderen. Den interessierten Zuhörern der Grundschule Sürster Weg stand die Autorin gerne Rede und Antwort. So wurden Fragen zum persönlichen Werdegang beantwortet, wie man Autorin wird, wie Ideen zu einer Geschichte entstehen und wie lange es dauert, bis ein Buch fertig ist.   Astrid_Frank_01_k (1)

Die Büchereien bedanken sich beim Erzbistum Köln, den Fördervereinen der Grundschulen und dem Verein Rheinbach liest e.V. für die finanzielle Unterstützung. Insgesamt konnten sich über 600 Kinder an den Autorenlesungen erfreuen.

Auch das Glasmuseum hatte Veranstaltungen zu Käptn Book im Programm. Alle Kinder der 3. und 4. Klassen der Rheinbacher Grundschulen sind zu dem Geschichtenwettbewerb „Der verzauberte Vogel“ eingeladen Abgabefrist ist der 15.12. Nähre Infos finden sich unter http://www.glasmuseum-rheinbach.de

Bücher aus denen vorgelesen wurde:

Dagmar Chidolue: Ein verrückter Hühnerhaufen, ab 8 Jahre

Astrid Frank: Enno Anders – Löwenzahn im Asphalt, ab 9 Jahre

Rudolf Herfurtner: Magdalena Himmelstürmerin – Ein Roman aus der Lutherzeit, ab 12 Jahre

Torben Kuhlmann: Armstrong – Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond, ab 5 Jahre

Markus Stromiedel: Der Torwächter (Band 1), ab 10 Jahre

Stefanie Taschinski: Funklerwald – Du kannst alles schaffen, wenn ein Freund dir die Pfote reicht! ab 8 Jahre

 

Mit dem Tablet durch die Nacht der Bibliotheken

Veröffentlicht am

Wer dachte, Schnitzeljagd macht man nur mit schnödem Papier und Stift war schief gewickelt.

Altmodisches Schreibwerkzeug machte Platz für Samsung und Apple.

Bewaffnet mit Tablet und einer ganzen Menge Neugierde machten sich 23 Kinder im Alter von 9 bis 12 auf den Weg, die Bücherei mal von oben bis unten zu durchforsten.

Rund 200 Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen öffnen alle zwei Jahre ihre Häuser bis tief in die Nacht und bieten immer ein spannendes Programm. Dieses Jahr stand die Veranstaltung am 10. März unter dem Motto „The place to be!“. Und aus diesem Anlass ging es in der Bücherei St.Martin einmal ein bisschen futuristischer zu.

Einmal selbst den Bibliothekar spielen, rausfinden wie das Lieblings Asterix Comic auf Französisch heißt, Bücher auf dem Kopf balancieren, „Corpus libri“ Fotos erstellen oder ein bisschen Boccia mitten in der Bücherei spielen? Das alles und mehr stand auf dem Programm. Fast zwei Stunden wurden Fragen zur Bücherei gelöst, Fotos, Video und Audioaufnahmen gemacht und zwischendurch immer wieder ein paar Spiele gespielt.

Bis halb zehn Uhr abends gab es also jede Menge Spaß und Spannung und am Ende dann natürlich auch ein kleines Buffet mit allerlei Leckereien von Mini-Würstchen bis Mini-Muffin.

Make ’n Break spielen

Motive fotografieren

QR-Code suchen

Film über die Ausleihe drehen

„Corpus libri“

Donuts stapeln

Karoline R., Praktikantin

Veranstaltungshinweis: Digitale Rallye zur Nacht der Bibliotheken 2017

Veröffentlicht am

Am 10.März von 19:30 bis 21:00 Uhr findet in der Bücherei Rheinbach anlässlich der „Nacht der Bibliotheken 2017“ für Kinder von 9 bis 12 eine virtuelle Schnitzeljagd statt.

motivMit dem Tablet die Bücherei erkunden, das ist das Ziel. Mit zahlreichen Aufgaben und Spielen, die nicht nur Spaß machen, sondern auch die Bücherei von einer ganz neuen, virtuellen Seite erkunden lassen.

Um 19:30 geht’s los! Bis 21:00 Uhr wird die Bücherei dann von unten nach oben durchforstet, werden Fotos gemacht, Videos aufgenommen und Rätsel gelöst, alles mit dem Tablet und ganz interaktiv!

Die Gebühr beträgt 2,50 Euro.

Die Anmeldung erfolgt in der Bücherei, für weitere Fragen steht Ihnen das Büchereipersonal aber auch telefonisch unter 02226/3682, oder per mail unter koeb_st.martin_rheinbach@t-online.de Rede und Antwort.

Die Teilnahme ist auf 24 Personen beschränkt!

Bundesweiter Vorlesetag 2016

Veröffentlicht am

20161117_105538

Hallo allerseits, ich bin’s, Fridolin.

Am letzten Donnerstag habe ich wieder etwas tolles erlebt. Und zwar gibt es jedes Jahr nur für Kinder (und kleine Marabus) einen ganzen Tag, an dem nette Leute nur für uns super Geschichten vorlesen. Und bei uns in Rheinbach ist das nicht nur irgendwo, sondern ganz oben im Hexenturm.

Da haben mich meine Mitbewohnerinnen, die Bibliothekarinnen, am Morgen extra hingebracht. Denn der Weg von meinem Zuhause in der Bücherei bis zum Hexenturm ist für Kinder zwar ein Klacks, für Marabus aber gar nicht so einfach, vor allem wenn es auch noch regnet. Da saugt sich das Gefieder mit Wasser voll und ich komm gar nicht mehr von der Stelle. Aber mit etwas Hilfe bin ich dann doch pünktlich um 10 Uhr zu meiner ersten Lesung hoch im Turm angekommen.

Herr Wehage, der ein stellvertretender Bürgermeister ist, also immer dann einspringt, wenn der richtige Bürgermeister mal nicht kann, hat mich auch extra20161117_100547 begrüßt und mir einen Platz ganz vorne reserviert. Ich bin ja nur ein kleiner Marabu, und in der letzten Reihe hätte ich gar nichts sehen können. Und meine Ohren sind auch nicht so groß, und die sind beim Zuhören ja auch eigentlich das Wichtigste. Aber in der ersten Reihe hatte ich den besten Platz und konnte alles sehen und hören.

Bald kamen dann auch die Kinder, die 5. Klasse des St. Joseph Gymnasiums. Da das aber eine reine Mädchenklasse ist, hatte Herr Wehage ein bisschen Sorge, dass ihnen das Buch vielleicht nicht gefallen würde. Denn Robinson Crusoe, so heißt das Buch nämlich, ist ein Abenteuerbuch in dem gar keine Mädchen oder Frauen vorkommen – dabei können Mädchen natürlich genauso gute Abenteuer erleben wie Jungs-. Aber das hat den Mädchen gar nichts ausgemacht, und sie haben trotzdem ganz aufmerksam zugehört und fanden die Geschichte echt super.

Robinson Crusoe ist die Geschichte des englischen Jungen Robinson, der nach einem Schiffbruch in der Karibik auf einer einsamen Insel gestrandet ist und dort dann versuchen muss zu überleben. Eine richtig abenteuerliche Geschichte, mit Kannibalen und Piraten, aber auch Freundschaft und gegenseitigem Helfen. Denn ohne seinen treuen Freund Freitag – ein ganz komischer Name, da bin ich ja mal froh das ich Fridolin heiß und nicht Montag oder Donnerstag – wäre Robinson verloren.

20161117_105649Das war alles sehr aufregend und ich muss euch sagen, wenn es da um Kannibalen ging hab ich wirklich Gänsehaut gekriegt. Das können nämlich auch Marabus kriegen, unter den ganzen Federn. Da hab ich mich dann ganz nah ans Feuer gesetzt, um mich ein bisschen aufzuwärmen. Musste natürlich aufpassen, dass ich mir nicht das Gefieder anbrenne.

Aber trotzdem kann ich es kaum erwarten, das ganze Buch zu lesen, um zu erfahren, ob Robinson es schafft von der Insel weg und zurück nach England zu kommen.

Zum Glück wohne ich ja in der Bücherei, da kann ich heute Abend, wenn alle weg sind, gleich mal das Buch im Regal suchen. Ich bin ja schon ein alter Hase, was die Büchersuche angeht. Aber wenn ihr die Geschichte selber mal lesen wollt, könnt ihr auch einfach eine meiner Mitbewohnerinnen fragen, die sitzen immer vorne an der Theke und haben fast genauso viel Ahnung wie ich. Und wenn ihr wisst, dass der Autor des Buches Daniel Defoe heißt, geht die Suche gleich doppelt so schnell.

Aber Robinson Crusoe war ja nicht die einzige Geschichte, die heute vorgelesen wurde. Als nächstes stand die 5. Klasse der Gesamtschule vor der Tür und 20161117_112835war auch schon ganz gespannt, was Frau Dr. Fabritius vom Glasmuseum ihnen vorlesen wird. Die hatte nämlich auch ein Buch mitgebracht, das heißt „Linus Lindbergh und der Riss in der Zeit“ und wurde von Tobias Elsäßer geschrieben.

Das Glasmuseum kennt ihr bestimmt, das ist ja ganz in der Nähe vom Hexenturm.

Die Kinder aus der Gesamtschule kannten das nämlich alle, die waren sogar schon mal da drin. Vielleicht sollte ich da auch mal vorbeischauen, ist bestimmt auch für Marabus interessant.

20161117_105724Nachdem mich Frau Dr. Fabritius auch nochmal extra begrüßt hatte -ich bin hier echt bekannt wie ein bunter Hund-, hat sie mir sogar erlaubt, bei ihr vorne auf dem Podium zu sitzen. Da war ich aber stolz wie Oskar! So einen Ehrenplatz für einen kleinen Marabu!

Die Geschichte wurde dann auch echt spannend, denn der Linus ist ein echter Erfinder, der mit seiner Familie auf einem Flughafen lebt. Da erfindet er mit seiner Mutter, Großvater Anton, dem Hund Captain Einsicht und Haushaltsroboter Majus12 immer viele tolle Sachen, zum Beispiel elektrische Tennisschuhe, die einem beim Sport die Füße wärmen. Opa Anton ist aber echt der verrückteste der ganzen Bande und so fliegen Linus und sein Hund mit ihm in einem schrottreifen Raumschiff (ein umgebauter Straßenkreuzer) ins Weltall! Da frag ich mich ja wie das so ohne Sauerstoff gehen soll.

Vielleicht sollte ich heute Abend statt Robinson Crusoe lieber mal ein Sachbuch über Weltraumreisen studieren. Das gibt’s natürlich 20161117_120054auch hier in der Bücherei. Zusammen mit Antworten auf all die Fragen die ich mich nach den Geschichten heute so wurmen. Wie zum Beispiel auf welcher Insel Robinson denn gestrandet sein könnte – da gibt es sicher im Atlas die Antwort drauf- oder was es noch für berühmte Erfinder gibt – wer hat eigentlich das Buch erfunden? Das muss ja ein total schlauer Mensch gewesen sein, weil der das ja machen musste ohne Bücher zur Hilfe zu nehmen. Denn die gab es ja noch nicht! –

Am Ende der Lesung war ich so voller Fragen, dass ich schnell zurück in die Bücherei wollte. Diesmal hab ich mich dann sogar getraut, den Weg alleine zu gehen. Denn wenn Robinson allein übers Meer fahren kann, werde ich die zwei Straßen nach Hause doch sicher auch schaffen können.

Vielleicht sehen wir uns ja bald in der Bücherei, ich sitze immer in meinem Bücherturm und hab alles genau im Blick. Wenn ihr also „Hallo“ sagen wollt, bin ich nicht zu übersehen.

Ich freu mich auf euch!

Euer Fridolin

 

Karoline R., Praktikantin (weil es sich mit Federn schwer schreiben lässt, hat mir die nette Praktikantin etwas geholfen diesen Bericht zu schreiben)

 

%d Bloggern gefällt das: