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Archiv der Kategorie: Erlebnis

Afrikanische Geschichten – mit Trommeln und Gesang

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Eine Autorenlesung der besonderen Art erlebten rund 50 Kinder im Rahmen der  30-jährigen Partnerschaft der Kath. Pfarrgemeinde St. Martin und Kiruhura in Ruanda.

Patrick Addai, der ghanaische Kinderbuchautor und Schauspieler, erzählte Märchen und Fabeln aus seiner Heimat. Mit seiner Trommel gab er den Rhythmus an und sang, klatschte und tanzte gemeinsam mit den Kindern zu seinen Geschichten. Es war ein tolles Erlebnis. Zum Schluss durften die Kinder Fragen zu Afrika stellen. Gibt es dort giftige Schlangen und wie klein sind die giftigen Spinnen? Addai beantwortete alle Fragen mit den Erfahrungen aus seiner Kindheit.

Wir danken der Kumasi-Partnerschaft Meckenheim für die Organisation und Rheinbach liest e.V. für die finanzielle Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

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Herbst(ferien) – was ihr alles erlebt habt –

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In diesem Jahr haben wir erstmalig ein Herbst(ferien)programm gestartet –  und das mit großem Erfolg!

Hier ein paar Eindrücke von unseren Veranstaltungen für die „kleinen“ und „großen“ Leute:

Das Herbstprogramm startete mit einer Literarischen Reise durch Afrika. Unser Kooperationspartner war der MEF-Ausschuss der Pfarrei (Mission-Entwicklung-Frieden).

 

 

 

 

 

Unsere Vorlesepatinnen haben Kindern eine abenteuerliche Geschichte vom „Kleinen Vogel Theobald“ vorgelesen. In der Geschichte hat Theobald viele Tiere getroffen. Die interessierten Zuhörer gestalteten nach dem Vorlesen ihr Lieblingstier als Handpuppe. Jetzt kann die Geschichte zuhause nachgespielt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Für unsere 4-jährigen Zuhörer gab es Geschichten vom kleinen Bären zu hören. Der Bär durfte anschließend ausgemalt werden.

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Die beiden Gaming-Tage sind auch gut angekommen, es wurde auf der WII gezockt, mit Mario Card Runde um Runde gedreht und vieles mehr gespielt.

 

 

 

 

 

 

Für die Erwachsenen war der Liedermacher Christian Grote zu Gast. Mit seinen Liedern und Gedichten reflektierte er kurzweilig über das Leben – mal heiter mal besinnlich – ein gelungener Abend!

 

 

 

 

 

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Wir sind auf Herrn Grotes Tournee-T-Shirt!

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Märchenerzählerin erzählte das japanische Märchen „Der alte Mann und der Geist des Baumes.“

Rheinisches Lesefest Käpt’n Book 2017

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Rheinisches Lesefest Käpt’n Book 2017

Rheinisches Lesefest Käpt’n Book auch in Rheinbach

Käpt’n Book war auch 2017 wieder in Rheinbach und Umgebung unterwegs.

In diesem Jahr feierte das von der Stadt Bonn ins Leben gerufene und vom Land NRW unterstützte Lesefest seinen 15. Geburtstag!

In Rheinbach organisierte die Öffentliche Bücherei St. Martin in Kooperation mit den Katholischen Öffentlichen Büchereien der Ortsteile sowie den Rheinbacher Schulen dieses Jahr wieder einige Lesungen für Schulklassen.

(04. Oktober) So las der Autor Markus Stromiedel in der Gesamtschule aus seinem „Torwächter“ Buch. Die spannende Geschichte eines rätselhaften Turms.

(05. Oktober) Die Autorin Stefanie Taschinski entführte die Kinder der Katholischen Grundschule St. Martin in den Funklerwald. Die Geschichte vom kleinen Luxmädchen und der „ungewöhnlichen Freundschaft“ zu anderen Tieren des Waldes. Die Zuhörer durften selber Geräusche des Waldes nachmachen, so dass ein heftiger Sturm mit Geräuschen von knacksenden Bäumen, rauschenden Blättern und heulenden Tieren durch das Klassenzimmer wehte. Im Anschluss gab es für jedes Kind noch ein Autogramm.  stefanie_taschinski_02_k.jpg

(6. Oktober) Torben Kuhlmann war in der Katholischen Grundschule Flerzheim und der KÖB in Wormersdorf zu Gast. Er erzählte die Geschichte „Armstrong – Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“.

(9. Oktober) Der Autor Rudolf Herfurtner besuchte das Städtische Gymnasium und das St. Josepf Gymnasium um aus seinem historischen Roman „Magdalena Himmelstürmerin“ vorzulesen. Er versetzte die Schüler in das Zeitalter von Martin Luther und lies es lebendig werden. Anschließend erzählte er noch über seinen Werdegang als „Schreibhandwerker.“

(9. Oktober) Die Autorin Dagmar Chidolue zog die Kinder der Grundschule Merzbach mit Geschichten von Millie und verrückten Hühnern schnell in ihren Bann.

(10. Oktober) Mit ihrer Geschichte „Enno Anders“ berichtet die Autorin Astrid Frank von einem Jungen, der tausend Kleinigkeiten wahrnimmt und sich ausgeklügelte Geschichten ausdenken kann. Nur eines kann er nicht, so sein wie die anderen. Den interessierten Zuhörern der Grundschule Sürster Weg stand die Autorin gerne Rede und Antwort. So wurden Fragen zum persönlichen Werdegang beantwortet, wie man Autorin wird, wie Ideen zu einer Geschichte entstehen und wie lange es dauert, bis ein Buch fertig ist.   Astrid_Frank_01_k (1)

Die Büchereien bedanken sich beim Erzbistum Köln, den Fördervereinen der Grundschulen und dem Verein Rheinbach liest e.V. für die finanzielle Unterstützung. Insgesamt konnten sich über 600 Kinder an den Autorenlesungen erfreuen.

Auch das Glasmuseum hatte Veranstaltungen zu Käptn Book im Programm. Alle Kinder der 3. und 4. Klassen der Rheinbacher Grundschulen sind zu dem Geschichtenwettbewerb „Der verzauberte Vogel“ eingeladen Abgabefrist ist der 15.12. Nähre Infos finden sich unter http://www.glasmuseum-rheinbach.de

Bücher aus denen vorgelesen wurde:

Dagmar Chidolue: Ein verrückter Hühnerhaufen, ab 8 Jahre

Astrid Frank: Enno Anders – Löwenzahn im Asphalt, ab 9 Jahre

Rudolf Herfurtner: Magdalena Himmelstürmerin – Ein Roman aus der Lutherzeit, ab 12 Jahre

Torben Kuhlmann: Armstrong – Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond, ab 5 Jahre

Markus Stromiedel: Der Torwächter (Band 1), ab 10 Jahre

Stefanie Taschinski: Funklerwald – Du kannst alles schaffen, wenn ein Freund dir die Pfote reicht! ab 8 Jahre

 

Veranstaltungshinweis: Digitale Rallye zur Nacht der Bibliotheken 2017

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Am 10.März von 19:30 bis 21:00 Uhr findet in der Bücherei Rheinbach anlässlich der „Nacht der Bibliotheken 2017“ für Kinder von 9 bis 12 eine virtuelle Schnitzeljagd statt.

motivMit dem Tablet die Bücherei erkunden, das ist das Ziel. Mit zahlreichen Aufgaben und Spielen, die nicht nur Spaß machen, sondern auch die Bücherei von einer ganz neuen, virtuellen Seite erkunden lassen.

Um 19:30 geht’s los! Bis 21:00 Uhr wird die Bücherei dann von unten nach oben durchforstet, werden Fotos gemacht, Videos aufgenommen und Rätsel gelöst, alles mit dem Tablet und ganz interaktiv!

Die Gebühr beträgt 2,50 Euro.

Die Anmeldung erfolgt in der Bücherei, für weitere Fragen steht Ihnen das Büchereipersonal aber auch telefonisch unter 02226/3682, oder per mail unter koeb_st.martin_rheinbach@t-online.de Rede und Antwort.

Die Teilnahme ist auf 24 Personen beschränkt!

Fridolin geht ins Theater

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Hallo, ich bin’s,Fridolin_1 Fridolin. Am letzten Donnerstag habe ich etwas Tolles erlebt, ich war im Theater!

Meine Mitbewohnerinnen, die Bibliothekarinnen, hatten ganz viele drei- und vierjährige Kinder mit ihren Eltern zum Kasperletheater eingeladen. Und stellt euch vor, ich war gerade noch dabei, mich für die Theateraufführung zu stylen, da kamen immer mehr Familien in die Bücherei. Am Ende waren 35 Kinder mit ihren Eltern hier, das war vielleicht ein Gewimmel.Foto Lesestart

 

Am Anfang hat dann unsere Chefin, die Frau Hahn, kurz erklärt, warum wir das hier machen. Es ist nämlich so, dass die dreijährigen Kinder im Rahmen der Aktion „Lesestart – drei Meilensteine für das Lesen“ eine Tasche mit einem Buch für sie und ganz vielen Informationen zum Lesen und Vorlesen für die Eltern geschenkt bekommen. Das ist eine Aktion der Stiftung Lesen und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Leseförderung.

Dann drängelten wir uns alle gemeinsam die Treppe hoch in den Theatersaal, da war alles vorbereitet.

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Ich habe kurz meinen Freund, den Kasper begrüßt, dann ging es auch schon los.

Die 20160407_131457Kinder und ich folgten gespannt der Geschichte „Gretel in der Drachenhöhle“. Die Gretel liest dem Kasper und dem Seppl die Geschichte von der Raupe Nimmersatt zum Einschlafen vor.IMG_8955 Als Seppl laut schnarcht, hört sie auf und vertröstet Kasper auf später.

 

Auf dem Heimweg trifft sie den Drachen, der sie überredet, mitzukommen und ihm in seiner Höhle vorzulesen. Kasper sieht nur den Drachen mit Gretel auf dem Rücken verschwinden und alarmiert Seppl und die Kinder zur Rettungsaktion. Er weiß, dass der Drache Angst vor gruseligen Geschichten hat.

IMG_8960Das nutzt er vor der Drachenhöhle aus und erzählt dem Drachen von einem Monster, dass nur Grünes isst und überall große Löcher hineinfrisst. Vor Schreck fliegt der Drache schnell zur Bücherei, um sich eine schöne Geschichte auszuleihen. Er bekommt von der Bibliothekarin eine Lesestart-Tasche überreicht und wird eingeladen, bald wiederzukommen. Inzwischen flieht Gretel aus der dunklen Höhle.

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Nach dem Schlussapplaus (mir tun immer noch die Flügel weh vom Klatschen) konnten alle Kinder ihre eigenen Taschen abholen und sich mit Muffins stärken. Für die Eltern gab es Kaffee und Kuchen und nette Gespräche.

Ich würde ja auch gerne mal mitspielen beim Theater, dann würde es heißen „Vorhang auf für Fridolin!“.

Übrigens, mein Freund, der Kasper, war hinterher echt müde, guckt mal:IMG_8992

Mein Schülerpraktikum in der Bücherei St. Martin

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Als ich erfuhr, dass wir im Sinne der Schule ein zweiwöchiges Schülerpraktikum ablegen sollten, kam mir direkt die Idee, etwas mit Büchern zu machen. Nachdem ich zunächst einmal erfolglos nach einem geeigneten Verlag suchte, kam mir glücklicherweise der Geistesblitz mit der Bücherei – und wie sich herausstellte, hätte ich kaum etwas Besseres finden können.

Das Schaufenster rund um das Thema „Frühling“

Die Mitarbeiter hier sind sehr nett und (entgegen meiner ersten Erwartungen) war der Praktikumsplan ziemlich abwechslungsreich. Neben eingeschobenen Einsätzen bei der Ausleihe durfte ich eine Bücherausstellung vorbereiten, ein Schaufenster dekorieren, bei diversen Veranstaltungen für Kinder (Leseclub, BibFit, …) zuschauen und die ganzen Systeme – Bücher einbinden (was mir besonders gefallen hat), katalogisieren und einsortieren – kennenlernen. Außerdem durfte ich bei der Prämierung eines Schreibwettbewerbs anwesend sein.

Die Bücherausstellung mit dem Thema „Vampire“

 

 

Insgesamt waren es zwei sehr schöne Wochen und ich möchte mich hiermit nochmal für alles bedanken. 🙂

 

L. H.

So war der 14. RheinHexenSlam am Freitag, 19.2.2016 bei uns im Pfarrzentrum

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Erotik an der Supermarktkasse und eine Welt ohne Lüge

Beim 14. Rheinhexenslam im voll besetzten Pfarrzentrum gewann der Remscheider Jan Möbus in einem Herzschlagfinale mit der 19-jährigen Medyia Mahmood den Hexenturm aus Silber.

Lasse Samström

180 Gäste, darunter etwa ein Drittel „Neulinge“, waren dem guten Ruf des Rheinhexenslams gefolgt. Sie erlebten einen Moderator Lasse Samström in Bestform, der für seine fünf Teilnehmehmer erstmals selbst das „Opferlamm“ gab und vorweg einen seiner preisgekrönten Schüttelprosatexte zum Besten gab: „Die letzten drei Sekunden“ oder „lie detzten sei Drekunden“. Und dann führte er angenehm zügig durch das Programm, das mit einem running gag begann. Denn Sascha „Sushi“ Matesic war in der Vergangenheit mehrfach angekündigt worden. Diesmal war der Düsseldorfer auch wirklich gekommen und zeigte direkt leidenschaftliche Slam-Poetry zum Thema Rassismus (45 P.).

Sascha „Sushi“ Matesic

Die einzige Frau im Feld, Medyia Mahmood, erzählte sehr sympathisch, dass sie sozusagen direkt von der Abi-Klausur in Hagen in den Zug gesprungen sei. Die NRW-U20-Senkrechtstarterin feuerte extrem lustige „Was-man-nach-dem-Abi-so-machen-soll“-Kaskaden auf das Publikum ab und bekam die erste 10 des Abends und sehr gute 47 Punkte. Florian Stein aus Essen slammte lautstark über sein Leben ohne Handy aber mit Liebe zur Poesie (43 P.). Michael Schumacher aus Xanten bewies, das gute Slam-Poetry keine Frage des Alters ist (42,5 P.) Der Remscheider Jan Möbus legte einen fulminanten Auftritt hin und rappte  sich auf den zweiten Platz der Hinrunde (46 P.).

Nach der Pause setzte er mit einem brillanten Text über erotisches Kopfkino an der Supermarktkasse noch einen drauf, bekam die Höchstwertung des Abends (49 P.) und setzte sich an die Spitze des Feldes. Michael Schumacher betrieb eine herrliche Exegese des (nieder)rheinisches 9-Wort-Dialogs „Wie jäd et? – Jot! – Un selvs? – Muss! – Na, dann!“ (45 P.) Florian Stein hatte „keine Lust mehr zu funktionieren“ und bekam dafür viel Applaus und 45,5 Punkte. Medyias recht deftiger Text „Ich bin eine Schlampe“ sicherte ihr 46 Punkte und den zweiten Platz.

Miedya Mahmod

Jan Möbus

Nachdem Sushi noch mit einem inbrünstigen Auftritt seine Hassliebe zu Düsseldorf beschrieben hatte, kam es zum Finale. Medyia Mahmood wählte einen erst zwei Tage alten Text  über einen missratenen Montag und das klang dann etwa so: „Ich fühle mich wie diese Rosine aus meinem Müsli, oder ist es nur ein Fussel? Egal, rein damit, mein Körper ist ein Endlager.“

Der erfahrene Jan Möbus malte in „Die Wahrheit“ zwischen Komik und Ernst pendelnd den Schrecken einer Welt ohne Lüge an die Wand: „Mein Entsafter ist in Wahrheit gar nicht energiesparend. Ich werfe ihn aus dem Fenster und rufe ihm hinterher: Lügenpresse!“

Die folgende Applausabstimmung war knapp wie selten. ????????????????????????????????????Erst in der dritten Wiederholung, beim stummen Wedeln mit den Händen (Lasse Samström: „Das machen wir jetzt immer so!“) stand Jan Möbus als Sieger fest. Den Hexenturm aus Silber schenkte er großzügig seiner unterlegenen Mitfinalistin und beschied sich mit einer Literflasche Rheinbacher Brauhausbier. Die Veranstalter von RHEINBACH LIEST freuten sich mit ihren Kooperationspartnern, der Öffentlichen Bücherei St. Martin und der Buchhandlung Kayser über großzügige Getränkespenden, die einer Bibliotheksveranstaltung beim Lesefest SEITENKNISTERN im April zugutekommen sollen.

Der nächste Rheinhexenslam findet am 15. Mai statt. Infos unter rheinbach-liest.de

(Gerd Engel. Rheinbach liest e.V.)

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